Unsere Vision
Pragmatiker, nicht Ideologe
Wer mit Kindern arbeitet, wer Betriebsrat ist, wer in Bürgerschaft Lösungen finden muss – der lernt schnell: Ideologie ist Ballast. Pragmatismus ist Gewinn. Parteilosigkeit ist Freiheit!
Mit mir soll Wismar eine andere Zukunft haben.
Eine Stadt, in der die Verwaltung dient statt blockiert. Wo Wirtschaft wächst – ohne ideologische Spielchen. Wo junge Menschen Chancen sehen und Arbeit finden. Wo Familien bezahlbar wohnen können. Wo Senioren würdevoll altern. Wo Kultur und Innovation gedeihen. Wo Grün und Natur selbstverständlich sind. Wo Transparenz und Offenheit normal sind.
Diese Hansestadt hat alles, um zu wachsen. Sie braucht nur einen Bürgermeister, der mit Leidenschaft, Pragmatismus und echter Liebe zu Wismar arbeitet.
Das möchte ich gern sein!
I. Eine Verwaltung, die dient – nicht blockiert
Die aktuelle Situation
Bürger und Unternehmer berichten von frustrierenden Erfahrungen: Anträge werden mit vorgefertigten Ablehnungen quittiert. Ideen werden nicht fair geprüft. Genehmigungen dauern Monate. Die Verwaltung ist zu oft Hindernis statt Helfer.
Was wir tun werden
Transparenz und Offenheit statt Verwaltungsgeheimnis
- Verwaltungsentscheidungen werden verständlich erklärt und begründet
- Bürger erhalten innerhalb klarer Fristen Rückmeldung zu ihren Anliegen
- Die Stadt nutzt digitale Kanäle, um erreichbar zu sein
Bürgernähe in der Praxis
- Regelmäßige Bürgersprechstunden auch zu vorgesehenen Bauarbeiten bspw. Straßensanierung und offene Gesprächsrunden für Vereine und Unternehmen mit dem Bürgermeister
- Ein einfacher, transparenter Prozess für Bürgerbeschwerden und Vorschläge
- Echte Mitsprache bei Projekten, die Bürger betreffen - Prüfung der Einführung eines Bürgerhaushaltes
- Beamtinnen und Beamte als Rückgrat der Stadt würdigen
- Motivierte Mitarbeiter sind das Fundament einer guten Stadt
- Wir setzen auf faire Arbeitsbedingungen und Wertschätzung
- Ich kenne aus meiner Arbeit als Kita-Leiter und Betriebsratsvorsitzender: Gute Mitarbeiter sind nicht selbstverständlich – man muss sie pflegen!
- Digitalisierung beschleunigen
- Online-Anträge, digitale Genehmigungsprozesse, effiziente Verwaltungsabläufe
- Das spart Zeit für Bürger und senkt Kosten für die Stadt
II. Wirtschaft aktivieren – ohne Ideologie
Die aktuelle Lage
Wismar hat enorme Wirtschaftspotenziale: den Hafen mit Europas größtem Holz-Cluster, moderne Werftinfrastruktur, eine wachsende Tourismuswirtschaft, Maschinenbau, Solarindustrie. Doch vieles bleibt ungenutzt – weil die wirtschaftspolitische Unterstützung schwach ist.
Was wir tun werden
Die Innenstadt und den Hafen zum Chancenmotor machen
- Aktive Wirtschaftsförderung – keine Abschaffung der Wirtschaftsförderungsgesellschaft
- Unterstützung beim Ausbau moderner Infrastrukturen
- Enge Abstimmung mit Unternehmen
- Mehr Freiräume in Sondernutzungs- und Gestaltungssatzung für Gewerbe und Bürger schaffen, anstatt alles zu reglementieren
Kleine und mittlere Unternehmen stärken
- Niedrigere Bürokratie-Hürden, schnellere Genehmigungen
- Vernetzung von lokalen Unternehmern untereinander
- Gezielte Unterstützung bei Fachkräftegewinnung
- Raum für Innovationen und Start-ups
- Fachkräfte anlocken und halten
- Gute Ausbildungsplätze im städtischen Bereich und mit Partnern
- Verbesserte Lebensqualität ist der beste Fachkräftemagnet - Tourismuswirtschaft nachhaltig entwickeln
- Touristen bringen Geld und Leben in die Stadt – das ist völlig legitim
ABER: Nicht auf dem Rücken der Bewohner
- Nachhaltige Tourismusentwicklung mit Augenmerk auf Lebensqualität der Anwohner
III. Altstadtsanierung abschließen – Innenstadt wieder beleben
Die aktuelle Lage
Die Altstadt Wismars ist Weltkulturerbe. Gleichzeitig sieht man zu oft leere Schaufenster. Der Einzelhandel leidet. Der Westkai bleibt wegen massiver Schäden durch die Bohrpfahlmuschel gesperrt. Wichtige Sanierungen wurden auf unbestimmte Zeit verschoben.
Was wir tun werden
Altstadtsanierung konsequent zu Ende bringen
- Die begonnenen Maßnahmen (Schatterau, Werftstraße, Bergstraße...) müssen zügig vorangetrieben werden
- Klare Zeitplanung und Transparenz für Geschäftsleute und Bewohner
- Der Westkai muss saniert werden – mit klarem Plan und verantwortungsvoller Finanzierung
Leerstände aktiv angehen
- Eigentümer und Stadt zusammenbringen
- Offensive Anwerbung von neuen Unternehmen, aber auch lokalen Akteuren
- Temporäre Nutzungen (Pop-up-Läden, Künstlerateliers…)
- Unternehmergründern günstige Einstiegsmöglichkeiten bieten
- Lebendige öffentliche Räume schaffen
- Sichere, attraktive Wege zwischen Altstadt und Hafen
- Mehr Sitzmöglichkeiten, begrünte Ecken, Orte zum Verweilen
- Prüfung der Einführung einer Brötchentaste für innenstadtnahe Parkplätze
- Digitales Parkleitsystem
- Kein Wegfall weiterer Parkmöglichkeiten
- Identität stiften - Wismar-Flagge ans Rathaus!
IV. Jugend und Familien: Die Zukunft Wismars
Die aktuelle Lage
Wismar verliert zu oft junge Familien. Sie suchen Chancen anderswo. Das ist nicht akzeptabel.
Was wir tun werden
Ausbildungsplätze in der Stadt selbst schaffen
- Attraktive städtische Ausbildungsbetriebe ausbauen
- Nachwuchsförderung auch über Praktika und duale Systeme
- Partner einbinden
- Schulen und Bildung stärken
- Digitale Infrastruktur ausbauen – die Grundlage ist gelegt
- Moderne Schulgebäude und Sanierung vorantreiben (Ostsee-Schule und weitere)
- Enge Verbindung zwischen Schulen und Betrieben
Freizeit- und Sportangebote massiv ausbauen
- Fußball, Schwimmen, Musik, Klettern – alles muss erreichbar sein
- Vereine und offene Jugendtreffs sind das Rückgrat des sozialen Zusammenhalts
- Unterstützung durch reduzierte Hallenmieten und Fördermittel
- Gesprächsrunden mit den Vereinen der Stadt
- Spielplätze, sichere Schulwege, kinderfreundliche Stadtplanung
- Neue und erneuerte Spielplätze müssen der Standard sein
- Sichere Radwege zu Schulen und Freizeitorten
- Bei jedem Bauvorhaben: Was bedeutet das für Kinder und Jugendliche?
- Siegel: Kinderfreundliche Kommune
V. Senioren und Pflege: Würde im Alter
Die aktuelle Lage
Wismar hat viele ältere Menschen. Manche sind einsam. Ambulante Pflege ist schwer zu finden. Die Finanzierung ist fragile.
Was wir tun werden
- Unterstützung der Nachbarschaftshilfe und Freiwilligen
- Soziale Isolation aktiv bekämpfen
- Stammtische, Besuchsdienste, generationenübergreifende Projekte
- Kulturelle Veranstaltungen und Sportgruppen für Senioren unterstützen
- Mit Kirchen, AWO, Diakonie, DRK zusammenarbeiten
- die städtischen Seniorenheime zum Vorbild für Pflege in Wismar machen – mit besseren Arbeitsbedingungen und transparenter Qualität
- Pflege im Quartier – kurze Wege, vertraute Umgebung
- Keiner alleine im Pflegedschungel – Pflegestützpunkt sichtbar machen
- Pflegende Angehörige entlasten – die stille Stütze unserer Stadt
- Wismar als attraktiver Pflege-Arbeitsort
Altersgerechte Stadt bauen
- Sichere Gehwege, gut beleuchtete Wege
- Öffentliche Plätze mit Sitzgelegenheiten und (barrierefreie) Toiletten
- Barrierefreiheit auch bei Festen und Feiern in der Stadt
- Zugängliche Geschäfte und Cafés
VI. Infrastruktur und Mobilität: Eine Stadt für alle
Die aktuelle Lage
2026 wird ein „Baustellenjahr": Werftstraße, Schatterau, Zierower Landstraße, Bahnhofsvorplatz – überall wird gebaut. Der Westkai bleibt gesperrt. Das ist notwendig, aber eine echte Belastung.
Was wir tun werden
Baustellen transparent managen
- Klare, regelmäßige Informationen über Fortschritt und Auswirkungen sowie Sprechstunden für Bürger
- Koordination
- Unterstützung für betroffene Geschäfte und Bewohner
- Radwege sind Infrastruktur, nicht Luxus
- Sichere Wege für Kinder zur Schule
VII. Wohnen und Stadtentwicklung: Wismar muss bezahlbar bleiben
Die aktuelle Lage
Wohnungen in Wismar werden teurer. Junge Familien können sich keinen Neubau leisten. Es fehlt ein klares Konzept für bezahlbares Wohnen bei Qualität.
Was wir tun werden
- Priorisierung von Sozialwohnungen in Neubauprojekten
- Preisgünstiges Bauland fokussieren
- Stadtreparatur: Kleine Neubauten in Lücken, nicht Mega-Projekte
- Altstadt bewohnen, nicht nur sanieren
- Sanierungsprogramme, die nicht automatisch zu Mietexplosionen führen
- Wohnen mit Geschichte – das ist ein Plus
- Lebendige Stadtteile überall
- Nicht nur Altstadt – auch Wendorf, Friedenshof, Kagenmarkt, Süd, Nord, Ost, West - alle brauchen Aufmerksamkeit
- Hundekottütenspender aufstellen und erweitern
- Lokale Zentren mit Laden, Café, Spielplatz, Jugendtreff
- Grüne Ecken in jedem Viertel
VIII. Kultur und Identität: Wismars Seele
Die aktuelle Lage
Wismar ist Weltkulturerbe, UNESCO-Stadt, Hansestadt mit Geschichte. Das ist enorm wertvoll – wirtschaftlich und kulturell.
Was wir tun werden
Kultur als Identität, nicht als Kostenfaktor
- Museen, Theater, Musikfestivals, Kunstszene: Das macht die Stadt lebendig
- Stabile finanzielle Unterstützung für Kultureinrichtungen
- Neue Künstler und Kreative brauchen erschwingliche Ateliers
- Festspiele und Events als Chance nutzen
- Wismars kultureller Ruf zieht Menschen an
- Unterstützung für Künstler und Veranstalter
- Große Veranstaltungen sind auch Treffpunkte für Einwohner
IX. Umwelt und Nachhaltigkeit: Verantwortung für morgen
Was wir tun werden
Nachhaltige Hafenentwicklung
- Hafenbetriebe sollten moderne, saubere Standards haben
Energiewende konkret
- Solardächer auf städtischen Gebäuden
- Alternative Energien für Neubauten
- Nicht predigen – umsetzen
Grüne Stadt, lebenswert für Mensch und Natur
- Parks und Grünflächen sind Infrastruktur, nicht Dekoration
- Umwandlung/Neuschaffung des Bürgerparkes vorantreiben - Hundeauslaufzone und Graffitiwände neu schaffen und umsetzen
- Bäume pflanzen mit Blick auf Klimaresistenz
- Artenvielfalt in der Stadt unterstützen
- Grüne und blühende Ecken in jedem Stadtteil
X. Finanzen: Verlässlich und ehrlich
Die aktuelle Lage
Wismar hat finanzielle Probleme. 2026 wird ein Defizit von mehreren Millionen Euro erwartet. Das bedeutet: Jeder Euro zählt.
Was wir tun werden
Brutal ehrlich über Grenzen sprechen
- Nicht alle Wünsche können erfüllt werden
- Wir priorisieren: Was bringt Wismar nach vorne?
- Investitionen in Infrastruktur, Bildung, Wohnen haben Vorrang
- Investitionen klug setzen
- Große Projekte (Feuerwehr, Stadion, Ostsee-Schule) sind notwendig und richtig
- ABER: Nur mit klarem Nutzen und realistischer Finanzierung
- Kredite sparend einsetzen
Verwaltung effizienter machen
- Digitalisierung senkt Kosten
- Doppelstrukturen auflösen
- Mitarbeiter sind die Lösung, nicht das Problem
Ich bin hier geboren, hier aufgewachsen, hier verwurzelt. Das bedeutet: ich kenne die Stadt von innen. Ich weiß, wo es wehtut.
Erfahrung mit echten Menschen
- Kita-Leiter
- Betriebsratsvorsitzender für 350 Mitarbeiter: Konflikte fair lösen, Interessen aushandeln
- Bürgerschaftsmitglied und Vize-Präsident: viele Jahre in der Kommunalpolitik
- Ehrenamtler: Fußball-Trainer, Kirchenrat, Elternrat – in vielen Bereichen aktiv
Ich bin nicht an eine Partei gebunden. Das heißt: Ich kann mich vollständig Wismars Problemen widmen. Keine Parteiräson. Nur: Was braucht Wismar und was brauchen seine Bewohner?
Wahltermin: 12. April 2026